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DeepSpectrum

Wer wir sind

Wer wir sind, woran wir arbeiten und wie wir aktuelle Forschung in strukturierte Übungsmodule für autistische Kinder und Kinder mit ADHS übersetzen, eingesetzt im Praxispartner-Modell.

Unsere Mission

DeepSpectrum Lab untersucht, wie digitale Umgebungen neurodivergenten Kindern strukturierte Übungsräume für soziale Kognition, Emotionsregulation und exekutive Funktionen bieten können.

Viele soziale Anforderungen im Alltag sind zu schnell, zu mehrdeutig und zu wenig wiederholbar, um daraus zu lernen. Unsere Module übersetzen klinische und entwicklungspsychologische Forschung in interaktive Übungseinheiten und schließen damit eine Lücke zwischen Diagnostik, Therapie und Alltag, ohne diese zu ersetzen.

Unser Ansatz

Module entstehen in einem mehrstufigen Prozess, der klinisch-psychologische Forschung, partizipatives Design und empirische Evaluation verbindet.

  1. 01

    Literaturrecherche und Konstruktauswahl

    Identifikation relevanter Konstrukte aus klinischer und Entwicklungspsychologie und systematische Sichtung der aktuellen Evidenzlage zu digitalen Interventionen für autistische Kinder und Kinder mit ADHS.

  2. 02

    Partizipatives Design und Prototyping

    Konzeption und prototypische Umsetzung der Module gemeinsam mit Therapeut:innen, Pädagog:innen und Familien. Mehrere Feedbackzyklen mit Stakeholdern, bevor ein Modul in die Implementierung geht.

  3. 03

    Empirische Evaluation und Iteration

    Datengetriebene Iteration anhand von Nutzungsverhalten, qualitativem Feedback und, wo möglich, validierten Erhebungsinstrumenten zur Erfassung von Lerneffekten und Akzeptanz.

Was unsere Arbeit leitet

  • Evidenzbasierter Entwurfsprozess

    Designentscheidungen leiten sich aus peer-reviewter Forschung und systematischem Nutzerfeedback ab. Wo Annahmen unvermeidlich sind, machen wir sie explizit und überprüfen sie empirisch.

  • Accessibility als Designgrundlage

    Unsere Anwendungen richten sich primär an neurodivergente Kinder. Sensorische Sensibilität, vorhersehbare Interaktionsmuster und reduzierte kognitive Last sind Voraussetzungen des Designs, keine späteren Optimierungen.

  • Offene Methodik

    Wir machen unsere Konzeption, Methodik und Evaluationsergebnisse öffentlich zugänglich. Externe Überprüfung und konstruktive Kritik sehen wir als Teil eines verantwortungsvollen Forschungsprozesses.

Roadmap

Wo wir stehen und was als nächstes kommt.

  1. Q2 2024

    Konzeption

    Definition der Forschungsschwerpunkte und Auswahl der initialen Modulthemen aus klinischer und entwicklungspsychologischer Perspektive. Aufbau des interdisziplinären Teams.

  2. Q4 2024

    Alpha-Prototyp

    Erste lauffähige Version der Kernmodule. Interne Validierung von Interaktionsmustern und Lernsequenzen im Gründungsteam.

  3. Q2 2025

    Erste Nutzervalidierung

    Strukturierte Usability-Tests mit Fachkräften und Familien aus unserem Netzwerk. Qualitative Auswertung und Iteration der Modulinhalte.

  4. Q1 2026

    Erste Praxiserprobung

    Erste Erprobung im häuslichen Alltag mit ausgewählten therapeutischen Fachkräften und Familien aus unserem direkten Umfeld. Erfassung von Nutzungsmustern und ersten Lerneffekten.

  5. Q2 2026

    Jetzt

    Aufbau Praxisnetzwerk

    Öffnung eines Bewerbungsverfahrens für therapeutische und pädagogische Fachkräfte, die Zugang zu den Modulen anfragen und sie in ihrer Arbeit mit Klient:innen einsetzen möchten. Onboarding und fachliche Einführung der Partner:innen.

  6. Q4 2026

    Begleitete Pilotstudie

    Strukturierte Studie mit den Praxispartner:innen über längere Zeiträume. Quantitative und qualitative Auswertung von Nutzungsmustern, Akzeptanz und Lerneffekten als Grundlage für die methodische Publikation.

  7. Q2 2027

    Methodische Publikation

    Aufbereitung und Veröffentlichung der Erkenntnisse zu Konzeption, Methodik und Evaluation. Bereitstellung für externe Begutachtung und fachlichen Diskurs.

  8. Ab Q3 2027

    Skalierung über Praxispartner

    Sukzessive Erweiterung des Zugangs über etablierte Praxispartnerschaften. Die Module bleiben in fachliche Begleitung eingebettet, statt als unbegleitetes Selbstangebot zur Verfügung zu stehen.

Fachlich mit uns zusammenarbeiten

Wir arbeiten mit Forschenden, klinischen und pädagogischen Praxispartner:innen, Accessibility-Spezialist:innen sowie in fokussierten Hackathon-Formaten. Was wir konkret erbitten und im Gegenzug anbieten, beschreibt der News-Artikel zur fachlichen Zusammenarbeit.