Q2 2024
Konzeption
Definition der Forschungsschwerpunkte und Auswahl der initialen Modulthemen aus klinischer und entwicklungspsychologischer Perspektive. Aufbau des interdisziplinären Teams.
Wer wir sind, woran wir arbeiten und wie wir aktuelle Forschung in strukturierte Übungsmodule für autistische Kinder und Kinder mit ADHS übersetzen, eingesetzt im Praxispartner-Modell.
DeepSpectrum Lab untersucht, wie digitale Umgebungen neurodivergenten Kindern strukturierte Übungsräume für soziale Kognition, Emotionsregulation und exekutive Funktionen bieten können.
Viele soziale Anforderungen im Alltag sind zu schnell, zu mehrdeutig und zu wenig wiederholbar, um daraus zu lernen. Unsere Module übersetzen klinische und entwicklungspsychologische Forschung in interaktive Übungseinheiten und schließen damit eine Lücke zwischen Diagnostik, Therapie und Alltag, ohne diese zu ersetzen.
Module entstehen in einem mehrstufigen Prozess, der klinisch-psychologische Forschung, partizipatives Design und empirische Evaluation verbindet.
Identifikation relevanter Konstrukte aus klinischer und Entwicklungspsychologie und systematische Sichtung der aktuellen Evidenzlage zu digitalen Interventionen für autistische Kinder und Kinder mit ADHS.
Konzeption und prototypische Umsetzung der Module gemeinsam mit Therapeut:innen, Pädagog:innen und Familien. Mehrere Feedbackzyklen mit Stakeholdern, bevor ein Modul in die Implementierung geht.
Datengetriebene Iteration anhand von Nutzungsverhalten, qualitativem Feedback und, wo möglich, validierten Erhebungsinstrumenten zur Erfassung von Lerneffekten und Akzeptanz.
Designentscheidungen leiten sich aus peer-reviewter Forschung und systematischem Nutzerfeedback ab. Wo Annahmen unvermeidlich sind, machen wir sie explizit und überprüfen sie empirisch.
Unsere Anwendungen richten sich primär an neurodivergente Kinder. Sensorische Sensibilität, vorhersehbare Interaktionsmuster und reduzierte kognitive Last sind Voraussetzungen des Designs, keine späteren Optimierungen.
Wir machen unsere Konzeption, Methodik und Evaluationsergebnisse öffentlich zugänglich. Externe Überprüfung und konstruktive Kritik sehen wir als Teil eines verantwortungsvollen Forschungsprozesses.
Wo wir stehen und was als nächstes kommt.
Q2 2024
Definition der Forschungsschwerpunkte und Auswahl der initialen Modulthemen aus klinischer und entwicklungspsychologischer Perspektive. Aufbau des interdisziplinären Teams.
Q4 2024
Erste lauffähige Version der Kernmodule. Interne Validierung von Interaktionsmustern und Lernsequenzen im Gründungsteam.
Q2 2025
Strukturierte Usability-Tests mit Fachkräften und Familien aus unserem Netzwerk. Qualitative Auswertung und Iteration der Modulinhalte.
Q1 2026
Erste Erprobung im häuslichen Alltag mit ausgewählten therapeutischen Fachkräften und Familien aus unserem direkten Umfeld. Erfassung von Nutzungsmustern und ersten Lerneffekten.
Q2 2026
JetztÖffnung eines Bewerbungsverfahrens für therapeutische und pädagogische Fachkräfte, die Zugang zu den Modulen anfragen und sie in ihrer Arbeit mit Klient:innen einsetzen möchten. Onboarding und fachliche Einführung der Partner:innen.
Q4 2026
Strukturierte Studie mit den Praxispartner:innen über längere Zeiträume. Quantitative und qualitative Auswertung von Nutzungsmustern, Akzeptanz und Lerneffekten als Grundlage für die methodische Publikation.
Q2 2027
Aufbereitung und Veröffentlichung der Erkenntnisse zu Konzeption, Methodik und Evaluation. Bereitstellung für externe Begutachtung und fachlichen Diskurs.
Ab Q3 2027
Sukzessive Erweiterung des Zugangs über etablierte Praxispartnerschaften. Die Module bleiben in fachliche Begleitung eingebettet, statt als unbegleitetes Selbstangebot zur Verfügung zu stehen.
Wir arbeiten mit Forschenden, klinischen und pädagogischen Praxispartner:innen, Accessibility-Spezialist:innen sowie in fokussierten Hackathon-Formaten. Was wir konkret erbitten und im Gegenzug anbieten, beschreibt der News-Artikel zur fachlichen Zusammenarbeit.