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Für wen bauen wir das?

Unsere Tools richten sich an Kinder mit Autismus und ADHS, ihre Familien und die Fachkräfte, die sie begleiten.

Autistische Kinder

Viele autistische Kinder haben Schwierigkeiten mit ungeschriebenen sozialen Regeln, Perspektivwechsel oder dem Deuten von Mimik und Gestik. Unsere Tools bieten einen strukturierten Rahmen, in dem Kinder von 6–16 Jahren diese Fähigkeiten in ihrem eigenen Tempo üben können.

Was wir autistischen Kindern bieten

  • Social Narratives (Social Stories): Erzählerische Szenarien machen soziale Situationen Schritt für Schritt nachvollziehbar. Kinder lernen, was in bestimmten Momenten passiert, warum Menschen so reagieren und welche Handlungsoptionen sie selbst haben.
  • Theory-of-Mind-Übungen: Interaktive Aufgaben helfen Kindern, Gedanken, Absichten und Gefühle anderer besser nachzuvollziehen – eine Schlüsselkompetenz für soziale Interaktion.
  • Emotionserkennung: Klar strukturierte Übungen unterstützen dabei, Gesichtsausdrücke, Körperhaltung und Tonfall bewusster wahrzunehmen und zu interpretieren – mit viel Wiederholung und visueller Klarheit.
  • Verlässlicher digitaler Begleiter: Unser virtueller Roboter reagiert konsistent, spricht klar und geduldig und bietet eine berechenbare Lernumgebung ohne unerwartete soziale Signale.
  • Alters- und entwicklungsangemessene Inhalte: Alle Übungen sind auf Kinder zwischen 6 und 16 Jahren zugeschnitten.

Unser Ansatz

Studien zeigen, dass autistische Kinder besonders von expliziten Erklärungen, klaren Abläufen und wiederholbaren Lerneinheiten profitieren. Genau hier setzen unsere Anwendungen an: Sie machen implizite soziale Regeln sichtbarer und Situationen vorhersehbarer.

In einer sicheren, digitalen Umgebung können Kinder neue Strategien ausprobieren, Fehler machen und Szenarien beliebig oft wiederholen – ohne Bewertung oder sozialen Druck. So kann sich schrittweise mehr Sicherheit im Umgang mit sozialen Anforderungen entwickeln.

Kinder mit ADHS

Aufmerksamkeit steuern, Impulse kontrollieren, den Alltag organisieren – das fällt vielen Kindern mit ADHS schwer. Unsere Tools unterstützen genau diese Bereiche bei Kindern von 6–16 Jahren und helfen, den Alltag in handhabbare Schritte zu zerlegen.

Was wir Kindern mit ADHS bieten

  • Visuelle Aufgabendekomposition: Größere Aufgaben werden in kleine, klar erkennbare Schritte zerlegt. Visuelle Checklisten dienen als äußere Gedächtnisstütze und Orientierung.
  • Freundliche Erinnerungen: Wenn ein Schritt übersprungen wird oder die Aufmerksamkeit abschweift, gibt der Roboter ruhige, nicht wertende Hinweise, um wieder einzusteigen.
  • Pausen- und Selbstregulationsunterstützung: Geplante Pausen mit Atemübungen, kurzen Bewegungsimpulsen oder beruhigenden Visualisierungen helfen Kindern, ihren inneren Zustand besser zu regulieren.
  • Kurze, fokussierte Einheiten: Die Inhalte sind in kompakte Lernepisoden gegliedert, damit Kinder intensiv arbeiten können, ohne überfordert zu werden.
  • Alters- und entwicklungsangemessene Inhalte: Alle Übungen orientieren sich an den Bedürfnissen von Kindern zwischen 6 und 16 Jahren mit ADHS.

Unser Ansatz

Viele Kinder mit ADHS profitieren von klarer äußerer Struktur, die sie bei Planung, Aufmerksamkeit und Übergängen unterstützt. Unsere Anwendungen stellen solche Strukturen digital bereit – flexibel anpassbar an Tempo und Tagesform des Kindes.

Spielerische Elemente sorgen für Motivation, ohne unnötigen Leistungsdruck zu erzeugen. Der Roboter wiederholt geduldig, gibt Orientierung und schafft einen Rahmen, in dem Ausprobieren erlaubt ist und kleine Fortschritte sichtbar werden.

Für Fachkräfte in Therapie und Pädagogik

Sie arbeiten mit autistischen Kindern oder Kindern mit ADHS? Unsere Tools sind keine Therapie – aber sie können dort anknüpfen, wo im Alltag zusätzliche Übungsgelegenheiten hilfreich sind.

Mögliche Einsatzszenarien in Zukunft

  • Alltagsnahe Übungsumgebung: Kinder können zwischen Terminen selbstständig oder mit Begleitung zu Hause an Inhalten arbeiten, die thematisch an bekannte therapeutische Schwerpunkte anknüpfen.
  • Strukturierte Wiederholung: Social Narratives, Perspektivübungen und Emotionstrainings lassen sich regelmäßig wiederholen, um Lerninhalte im Alltag präsent zu halten.
  • Transparente Einblicke: In zukünftigen Ausbaustufen können Fachkräfte Einblick in Übungsbereiche und Fokus-Themen gewinnen, um besser anzuknüpfen – ohne klinische Diagnostik zu ersetzen.
  • Orientierung an evidenzbasierten Konzepten: Die Inhalte orientieren sich an etablierten Konzepten der Autismus- und ADHS-Förderung, werden aber bewusst als alltagsbegleitende Lernangebote, nicht als Therapie, gestaltet.

Keine Therapie, sondern Ergänzung

DeepSpectrum Lab ersetzt weder Diagnostik noch Psychotherapie. Die Beziehungsgestaltung, klinische Einschätzung und individuelle Fallarbeit bleiben Aufgaben der Fachkräfte.

Unsere Anwendungen zielen darauf ab, alltagsnahe Übungsräume zu eröffnen, in denen Kinder das, was sie gelernt haben, niedrigschwellig wiederholen und anwenden können. Wenn Sie unsere Plattform als mögliche Ergänzung für Ihre Klient:innen prüfen möchten, freuen wir uns über Ihr Feedback und den fachlichen Austausch.

Für Eltern neurodivergenter Kinder

Begrenzte Therapieplätze, lange Wartezeiten, viel Verantwortung im Alltag – und die Frage: Wie kann ich mein Kind unterstützen, ohne es zu überfordern? Unsere Tools sollen genau hier helfen – als flexible Lernhilfe für Kinder von 6–16 Jahren.

Was unsere Anwendungen Ihrer Familie bieten

  • Nutzbar zusätzlich zu bestehenden Angeboten: Unsere Module können parallel zu Therapie, Schule oder Beratung eingesetzt werden und bieten zusätzliche Übungsgelegenheiten im Alltag.
  • Lernen in vertrauter Umgebung: Ihr Kind übt zu Hause – in einer Umgebung, die es kennt und in der es sich sicher fühlt.
  • Flexible Zeiten: Die Inhalte sind zu unterschiedlichen Tageszeiten nutzbar – angepasst an die Energie und Belastbarkeit Ihres Kindes.
  • Entlastung im Alltag: Der digitale Begleiter übernimmt die Strukturierung der Übungen. Sie können die Rolle der emotionalen Unterstützung und Co-Regulation einnehmen.

Sie behalten die Kontrolle

Sie entscheiden selbst, wann, wie oft und wie intensiv Ihr Kind mit unseren Anwendungen arbeitet. Es gibt keine Rankings, keine Vergleiche mit anderen Kindern und keinen Pflichtcharakter – sondern ein zusätzliches Angebot, das Sie an den Bedarf Ihres Kindes anpassen können.

Wenn Sie unsicher sind, ob unsere Anwendungen zu Ihrer Situation passen oder wie sie sich mit bestehenden Unterstützungsangeboten kombinieren lassen, sprechen Sie uns gerne an. Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen.